das ist bitter…
Wer bietet weniger? FDP-Wahlergebnis #ahw11 #Wahlwaffeln
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung 2.0 Deutschland Lizenz. Anna Lena Schiller / Lisa Rienermann
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Wer bietet weniger? FDP-Wahlergebnis #ahw11 #Wahlwaffeln
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das scheint derzeit wirklich eine seuche zu sein, jeder will dabei sein und irgendwie schauen alle nur darauf, was die bekanntesten und großen tun und tun es ihnen dann gleich… sie versuchen es zumindest, man glaubt ja teilweise wirklich, das was die dort mit einer ganzen manschaft machen, schaffen wir doch mit eins zwei aushilfskräften, ist ja schließlich nichts großes dabei, so ein bissl was rumzutippen, schließlich sind das da draußen ja alles blöde lemminge, die einfach nur mit sinnlosem content gefüttert werden wollen. das sie dabei gar nicht wahrgenommen werden scheint dann schon wieder keinen zu interessieren, hauptsache man ist drin und hat eine trillion follower/liker/circler. meine befürchtung ist, dass das mit G+ nicht unbedingt besser, wohl eher schlimmer wird. jetzt müssen die ganzen marketing abteilungen auch noch ein portal mehr mit inhalt füllen und was macht man dann am einfachsten, wenn man ja schon bei den anderen es nicht wirklich verstanden hat worum es eigentlich geht, man kopiert die beiträge des einen und haut sie auf den anderen feed. wird sicher dazu beitragen, dass die nutzer zufriedener werden. ich freue mich schon auf die nächste krise, wenn es wieder ans sparen geht, dann kommen nämlich die fragen, was haben wir eigentlich davon… wie? nix… dann streichen! am ende jammern wieder alle, dass das ja alles gar nichts bringt - kennen wir ja schon von den verlagen - erst apple als heilsbringer und retter der branche ausrufen und wenns dann doch nicht so wird wie erträumt gegen klagen…
das wäre doch mal interessant was dann die verleger rufen würden, zwangsverlinkung? oder wird dann wieder die glorreiche idee aufgewärmt, deutschland brauche eine eigene suchmaschine, welche dann die verlage zwangsverlinken müsste und dann natürlich, wegen des daraus resultierenden contentdiebstahls, auch an die verlage eine entsprechende gebühr zahlen müsste. immer wieder beliebt in diesem zusammenhang ist ja die so genannte kulturflatrate, aber irgendwie beißt sich die ja doch mit dem krieg gegen die öffentlich rechtlichen und ihrer gebührenfinanzierung, aber wahrscheinlich verstehe ich das bloß nicht richtig. am besten man führt einen verlags-solidarzuschlag ein. die kunden verstehen es ja offensichtlich nicht, dass sie doch gefälligst mehr print oder paid-content kaufen sollen, egal ob sie gut sind oder überhaupt relevant. schließlich geht es hier um das überleben des qualitätsjournalismus… und das sollte doch jedem von uns ein paar euro wert sein - oder?
den aspekt, dass die verlage es jetzt schon verhindern könnten, dass google ihren qualitativ hochwertigen content stiehlt, habe ich jetzt mal nicht weiter berücksichtigt - dieses argument ist ja nun auch völlig abwegig.
(wie markiert man im netz eigentlich ironie?)
(Quelle: goo.gl)
nein machen sie nicht! sinn kann man nicht machen, auch wenn ihr alles macher seid. etwas mehr sinn wäre wohl machbar… siehe: Zwiebelfisch - Stop making sense!
(Quelle: mrtopf.de)
der klassiker von Abbott and Costello: “Who’s on First?” realisiert mit Typography - immer wieder schön… und wer ihn nicht versteht, einfach mal drüber nachdenken - who’s on second mag da helfen ;)
(Quelle: vimeo.com)
dank meiner timeline gerade ein nettes comic-blog gefunden… und dabei diese tolle grafik gesehen. ich überlege nur noch, was unserer orga-struktur am nächsten kommt…
