das wäre doch mal interessant was dann die verleger rufen würden, zwangsverlinkung? oder wird dann wieder die glorreiche idee aufgewärmt, deutschland brauche eine eigene suchmaschine, welche dann die verlage zwangsverlinken müsste und dann natürlich, wegen des daraus resultierenden contentdiebstahls, auch an die verlage eine entsprechende gebühr zahlen müsste. immer wieder beliebt in diesem zusammenhang ist ja die so genannte kulturflatrate, aber irgendwie beißt sich die ja doch mit dem krieg gegen die öffentlich rechtlichen und ihrer gebührenfinanzierung, aber wahrscheinlich verstehe ich das bloß nicht richtig. am besten man führt einen verlags-solidarzuschlag ein. die kunden verstehen es ja offensichtlich nicht, dass sie doch gefälligst mehr print oder paid-content kaufen sollen, egal ob sie gut sind oder überhaupt relevant. schließlich geht es hier um das überleben des qualitätsjournalismus… und das sollte doch jedem von uns ein paar euro wert sein - oder?
den aspekt, dass die verlage es jetzt schon verhindern könnten, dass google ihren qualitativ hochwertigen content stiehlt, habe ich jetzt mal nicht weiter berücksichtigt - dieses argument ist ja nun auch völlig abwegig.
(wie markiert man im netz eigentlich ironie?)
(Quelle: goo.gl)



