Back in town…
Den Flug haben wir gut überstanden und sind pünktlich in Berlin gelandet. Jetzt geht’s dank Schwiegerpapa gemütlich im Auto nach Hause… da wartet dann ein leckeres Frühstück und die Couch auf uns.
Den Flug haben wir gut überstanden und sind pünktlich in Berlin gelandet. Jetzt geht’s dank Schwiegerpapa gemütlich im Auto nach Hause… da wartet dann ein leckeres Frühstück und die Couch auf uns.
Nun heißt es also Abschied nehmen, von Island und unseren Flitterwochen.
Für heute haben wir uns noch ein Highlight ausgespart, die Blaue Lagune von Island. Es ist die größte natürliche heiße Quelle auf Island und somit ein absolutes Muss für jeden Islandbesucher. Das Wasser hat angenehme 36 - 38 Grad und besitzt einen sehr hohen Salzgehalt mit vielen gesunden natürlichen Inhaltsstoffen. Somit haben wir unseren letzten Tag noch einmal ganz entspannt verbracht und dabei auch noch etwas Gutes für unseren Körper getan…
Nun sitzen wir am Flughafen und warten auf unseren Flieger in die Heimat. Wir haben in den letzten 25 Tagen wirklich viel erlebt und werden uns sicher noch lange an die vielen Eindrücke zurück erinnern. Jetzt freuen wir uns aber auch schon wieder auf unser Zuhause und natürlich ganz besonders auf unseren süßen Kurti…
Wir bedanken uns bei allen fleißigen Lesern, dass sie uns so treu begleitet haben. Weitere Bilder und ausführliche Schilderungen gibt es dann gerne bei einer heißen Tasse Tee…
In diesem Sinne sagen die Frau und der Mann zum letzten Male… góða nótt.
Eine der besonderen Möglichkeiten, welche man hier auf Island hat, ist sicher die Walbeobachtung. Da dies von Reykjavik aus möglich ist, haben wir uns kurzerhand entschieden diese Möglichkeit auch zu nutzen. Die Frau hat so was ja noch nie mitgemacht und auch der Mann ist diesbezüglich nicht uninteressiert.
Nach einem endlich mal wieder etwas ausgiebigeren Frühstück, ging es in die City von Reykjavik. Unser Boot sollte ja erst um 14:00 Uhr auslaufen und so blieb noch die Zeit für einen ausgiebigen Sadtbummel bzw. einer kleinen Shoppingtour…
Als erstes haben wir uns das alles in Reykjavik ueberragende Gebæude angeschaut. Es steht fast mitten in der City und ist, wie überraschend, eine Kirche. Es ist aber keine Kirche im alten Baustil sondern eine moderne die von weitem etwas eigentuemlich aussieht. Sie ist praktisch vollstændig aus Beton und sehr schlicht gehalten. Der Baustil ist zwar an die klassische Kirchenarchitektur angelehnt, aber dadurch, dass sie komplett aus Beton ist, wirkt sie doch etwas eigenartig. (Link zu einem Bild: Hallgrims-Kirche)
Von der Kirche aus, ging es dann direkt zur Shoppingmeile von Reykjavik. Hier gibt es eine Unmenge an kleinen Læden, die einen zum schauen und natürlich zum shoppen einladen. Glücklicherweise habe ich eine wirklich sehr bescheidene Frau und so blieb es bei ein paar kleinen Souveniers und die Kreditkarte musste nicht ausbluten ;)
Um 14:00 Uhr startete dann nun unsere kleine Bootsfahrt zur Walbeobachtung. Es ging mit einem Boot mittlerer Grösse hinaus auf die offene See. Selbige war aber an diesem Tag relativ ruhig, was die Frau durchaus postiv aufnahm. Typische Vertreter hier in der Region sind Minkwale (Zwergwale) oder auch Weissbauchdelphine. Es wurden aber auch schon Buckelwale in der Region vor Reykjavik gesehen. Nach ca. einer Stunde hatten wir unser Zielgebiet erreicht und es sollten sich die ersten Wale zeigen. Leider hatte wohl jemand vergessen, den Walen unsere Ankunft mitzuteilen und so passierte erst einmal gar nichts, außer ein paar Möven, welche sich immer mal wieder sehen ließen. Nach einer Weile gab es dann eine erste kurze Sichtung, die aber so schnell wieder vorbei war, dass man es kaum wargenommen hatte. So warteten wir also eine ganze Weile und konnten wæhrend dessen wenigstens ein paar Tölpeln beim Fischjagen zuschauen. War auch ganz interessant, aber ja eigentlich nicht der Grund unseres Ausflugs. Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben und befanden uns bereits auf dem Heimweg, als plötzlich mehrere Exemplare des Minkwals auftauchten und in der Næhe unseres Bootes herumschwammen. So konnte der Ausflug letztlich doch noch ein gutes Ende nehmen und Frau war durchaus zufrieden.
Den Abend haben wir dann in einer Lokalitæt verbracht, in der es typische islændischen Küche, gepaart mit interessanten Kombinationen aus aller Welt gab. Der Mann hatte einen Barsch und die Frau entschied sich fuer den Kabeljau. Schmeckte interessant und war sehr lecker…
Heute haben wir uns dann für etwas mehr Entspannung entschieden und nach einem kleinen Spaziergang zum Strand von Reykjavik und einem Ausflug zu einem Aussichtspunkt in der Nähe, uns mal dem Spa-Bereich unseres Hotel gewidmet. Nach so viel Entspannung, gab es dann auch noch das passende Nachmittagsschlãfchen… ein wirklich sehr entspannender Tag.
Morgen nun ist ja unser letzter Tag auf Island, aber auch diesen werden wir noch für ein Highlight nutzen. National Geographic hat es als eines der letzten Weltwunder bezeichnet. Lassen wir uns mal überraschen und ihr dürft wie immer gespannt sein…
Den letzten Bericht gibt es dann morgen am spæten Abend vom Flughafen, wæhrend wir auf unseren Flieger warten.
Bis dahin… góða nótt.
Eruption des Geysir Strokkur.
Der Geysir ‘Strukkur’ beim Ausbruch.
Heute nun ging es zu unserer letzten Station unserer Reise, nach Reykjavik. Auf dem Weg dorthin, gab es aber noch so einiges zu entdecken und nicht zuletzt fehlt ja noch das ein oder andere “must have” einer Islandreise…
Unser erster Stopp fuehrte uns zu einer der Hauptattraktionen, neben den Vulkanen, wenn man an Island denkt. Es ging zu den Geysiren, genauer gesagt zur Mutter aller Geysire. Diesem verdanken naemlich alle Geysire auf der Welt ihren Namen. Es ist der aelteste noch aktive Geysir der Welt und das beste oder besser schlechteste Beispiel fuer die Dummheit des Menschen. Der Grosse Geysir, wie er korrekt heisst, liegt genau auf dem Grabenbruch zwischen den Kontinentalplatten der Nordamerikanischen- und der Eurasischenplatte. Er spuckt normalerweise eine Fontaene von ca. 60 - 70 Metern in die Hoehe. In der Vergangenheit haben aber die Besucher versucht ihn zum Ausbruch zu bringen, indem sie Steine und alles andere an Zeugs hineingeworfen haben. Ergebnis dieser Aktionen war, dass der Geysir gar nicht mehr funktioniert hat und erst durch ein kleineres Beben in der juengeren Zeit in unregelmaessigen Abstaenden wieder ausbricht. Zum Glueck fuer die Touristen, befindet sich direkt neben dem Grossen Geysir noch ein zweiter, etwas kleinerer und dieser spuckt in regelmaessigen Abstaenden von 5 - 6 Minuten seine Fontaene in ca. 25 Meter Hoehe. Ist schon ein imposantes Schauspiel…
Von den Geysiren ging es dann weiter zur naechsten Attraktion, dem groessten Wasserfall in Island. Er nennt sich Gullfoss und befindet sich nur 10 Kilometer noerdlich der Geysire. Ganz nett anzuschauen, aber wenn man schon mal an den Niagarafaellen war, ist kein Wasserfall mehr so besonders…
Auf unserer Weiterfahrt nach Reykjavik ging es dann noch durch Islands bekanntestes und aeltestes Naturschutzgebiet. Das besondere in dieser Region ist, neben den historischen Aspekten, dass man dort auf sehr imposante Weise die Arbeit der tektonischen Platten begutachten kann. In diesem Gebiet bewegen sich die beiden Platten (Nordamerikanische- und Eurasicheplatte) pro Jahr ca. 2 cm auseinander und man kann sehr schoen in die Risse schauen. Ist schon wirklich beeindruckend, in den Abgrund, quasi zum Mittelpunkt der Erde, zu schauen. Der Frau war das alles natuerlich nicht so geheuer… schlieslich wollte sie ja nicht, dass der Ehemann ploetzlich verschwunden ist ;)
In Reykjavik sind wir dann uebrigens auch noch gut angekommen und haben uns schon mal ein bisschen die Stadt angeschaut. Mehr dazu dann beim naechsten mal. Morgen steht dann auch wieder eine kleine Bootstour auf dem Programm… lasst euch ueberraschen.
Góða nótt.